Das Projekt mit seinem bohnenförmigen Grundriss reagiert auf die Hinterhofsituation, in dem es gegen Süden einen grossen Hof aufspannt und auf die anderen Seiten die Zwischenräume und Ausblicke sucht. Das Gebäude ist aus drei gleichen Geschossen mit je drei Wohnungen und einem zurückversetzten Attika aufgebaut. Die Wohnungen drehen sich um ein zentrales Treppenhaus mit grossem Oblicht, das die Aussenform aufnimmt. Die Treppe und Sanitärkerne als rechtwinklige Körper sind an das Treppenhaus angedockt. Zwischen dem Treppenhaus und der Zimmerschicht ergeben sich organische Eingangshallen, die in die grossen Wohn- und Essräume führen. Im Attikageschoss sind die Räume sternartig um das zum Entrée gewordene Treppenhaus angeordnet. Die Erschliessung der Räume funktioniert einerseits als Enfilade entlang der Fassade, andererseits direkt durch die Eingangshalle.
Planung und Realisierung 2002 - 2003
Auszeichung gute Bauten der
Stadt Zürich 2005
Bausumme: 4.4 Mio.
Bauherrschaft: Pensionskasse
der A. Käppeli's Söhne AG
Raumprogramm: 10 Wohnungen
Projektleitung:
Pascale Guignard, Stefan Saner
Mitarbeit: Regula Zwicky, Raphael Schmid
Bauleitung: Hugo Brunner
Bauingenieur: Walter Regli
Haustechnik: Caltronic GmbH
Elektro: Elektro Schäfer AG
Bauphysik: Bakus AG
Fotos: Georg Aerni,
Guignard Saner